Modul 3: Lernen personalisieren

Personalisierendes Lernen geht über einen individualisierenden oder differenzierenden Unterricht hinaus. Es versucht, die Inhalte mit den Lernenden in eine innere Verbindung zu bringen, d. h. einen Prozess der Aneignung zu ermöglichen.

Deswegen beruht personalisierendes Lernen auf einer didaktischen Theorie, die Wissen und Kompetenzen, Reflexivität und Performanz (Anwendung) im Unterrichtsprozess miteinander verbindet. Ebenso kommt es darauf an, dass die von J.Renzulli beschriebenen co-kognitiven Begabungen wie Mut, Optimismus, Energie, Hingabe etc. als Meta-Ziele des Unterrichts Beachtung finden. Personorientiertes Lernen ist darüber hinaus eng verbunden mit einer neuen Lernkultur. Die Leitfrage dabei ist: Wie gelingt es im alltäglichen Unterricht, die Autonomie und die Eigenverantwortung, den respektierenden Dialog und das partnerschaftliche Feedback, eine verlässliche Vereinbarungskultur und die demokratische Partizipation zu bestimmenden Prinzipien einer nachhaltigen Begabtenförderung zu machen?

Die einzelnen Segmente des Moduls sind:

M 3.1 Klassische Formen: Akzeleration, Enrichment und Grouping

Um autonomes Lernen zu ermöglichen, müssen starre schulische Strukturen aufgebrochen werden. In diesem Baustein werden verschiedene Formen externer Impulse und individueller Qualifizierungen beschrieben.

M 3.2 Autonomie: Differenzierung und Individualisierung

Die bekannten Formen von Differenzierung und Individualisierung sind Voraussetzungen, um die Prinzipien Selbstorganisation, Eigenentscheidung und Selbstverantwortlichkeit zu entwickeln. Damit gibt der Lernende dem Gelernten autonom Sinn und leitet damit personorientiertes Lernen ein.

M 3.3 Partizipation: Vereinbarungskultur und Feedbackkultur

Der höhere Grad der Autonomie erfordert ein größeres Maß an Eigenständigkeit und individueller Verantwortung. Aus ihr erwächst eine neue Qualität der Lernpartnerschaft zwischen Lehrer/innen und Lernenden. Dieser Baustein stellt Formen einer Vereinbarungskultur vor, die zur Grundlage einer neuen Schulkultur werden können. Um autonomes Lernen zu ermöglichen, müssen starre schulische Strukturen aufgebrochen werden. In diesem Baustein werden verschiedene Formen externer Impulse und individueller Qualifizierungen beschrieben.

Begabungsermöglichung basiert auch auf einem erweiterten Leistungsverständnis, das Wissen und Können, Lösungskreativität und kritische Reflexion vereint und auf dem pädagogischen Prinzip der Stärkenentwicklung durch Einforderung, Erfolg und Verstärkung beruht. Feedback schafft die Möglichkeit für den Lernenden, auf das pädagogische Geschehen Einfluss zu nehmen, und trägt damit zu einer partnerschaftlichen und demokratischen Schulkultur bei.

M 3.4 Didaktische Modelle: Komplexität, Reflexion und Performation

(Kurzbeschreibung folgt)

M 3.5 Begabung und Leistung: differenzierter Leistungsbegriff

(Kurzbeschreibung folgt)